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Pu spas za sve nas

Filmposter

Inhalt

Eine der größten humanitären Arbeiterinnen des vergangenen Jahrhunderts, die zwischen acht und zehntausend Kinder aus den Todeslagern der Ustascha im Unabhängigen Staat Kroatien rettete und so praktisch ein ganzes Volk vor der Ausrottung bewahrte, war Diana Budisavljević (geborene Obexer), eine Innsbruckerin. Der Zweite Weltkrieg erreichte sie in Zagreb. Zu diesem Zeitpunkt war sie 50 Jahre alt und hatte zwei erwachsene Töchter. 
Die humanitäre Arbeit von Diana Budisavljević-Obexer dauerte vom Zeitpunkt als sie entschlossen hatte ihre Aktion zu starten bis zum Zeitpunkt als ihr ihre gesamte Dokumentation von der kommunistischen OZNA entnommen wurde. Der erste Gedanke Geld zu spenden ging schnell in eine Hilfsaktion zur Rettung von Kindern aus den KZs über. Dabei hat ihr ihre österreichische Herkunft geholfen sowie ihre Entschlossenheit von der sie nie losgelassen hat. Das Ziel ihrer Aktion war es die Identität des serbischen Volkes in den betroffenen Gebieten zu bewahren indem man so viele Kinder wie möglich rettet und in einem Register aufzeichnet, um so nach dem Krieg die Folgen der Verfolgung und Vertreibung, die die Kinder und ihre Familien ertragen mussten, besser und leichter verarbeiten zu können.
Trotzdem - nach den Schwierigkeiten und Gefahren denen sie sich während des Krieges ausgesetzt hatte, nach den zahlreichen Krankheiten von denen sie deswegen erkrankt ist und nachdem endlich der Krieg zu Ende war, kam es leider nicht zur Wiedervereinigung der Kinder mit deren Familien. Der Name und die Taten von Diana Budisavljević-Obexer verschwanden praktisch.

Das Monodrama "Pu spas za sve nas" beschäftigt sich mit den Ursachen des Vergessens von Diana und ihrer Aktion durch das in Erinnerung rufen ihrer Taten in den Kriegsjahren. Indem sie die Rolle der Retterin der Unschuldigen übernahm, wusste Diana nicht welche Schrecken ihr wiederfahren würden und welche Auswirkungen dies auf ihr Leben haben wird.
Dieses Stück initiiert die Frage der Verantwortung der Kommunistischen Partei, aber auch all derjenigen die nach dem Krieg gelebt haben oder geboren wurden, aber von dieser Frau nur sehr wenig oder fast gar nichts gehört haben.