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Mother!

Filmposter

Inhalt

Ein Dichter und seine junge Ehefrau leben allein in einem großen viktorianischen Haus auf dem Land. Eines Tages steht ein fremder Mann und kurz darauf dessen Gattin vor der Tür, die der Dichter beide begeistert einlädt, bei ihnen zu wohnen. Als überraschend auch noch die Söhne des Ehepaars auftauchen, eskalieren die Spannungen im Haus: Im Streit bringt ein Sohn den anderen um. Durch den tragischen Vorfall inspiriert, verfasst der Dichter ein Werk, das nicht nur mit einem renommierten Preis bedacht wird, sondern ihm schlagartig großen Kultstatus und Ruhm verschafft. Seine mittlerweile schwangere Frau sieht sich mit einer immer aggressiver werdenden Fangemeinde konfrontiert, die sich bald als unberechenbare Bedrohung entpuppt…

Kritik von Filmbesprechung.at

„Mother!“ ist der neue Film von Darren Aronofsky, der mit Filmen wie „Black Swan“ bewies, dass er ein ganz spezieller Regisseur ist. Seine Filme laden immer wieder zu Interpretationen ein und das ist bei seinem neuen Werk nicht anderes. Ein Film, zu dem nicht sehr viel verraten werden kann, weil er davon lebt besonders, atmosphärisch und unvorhersehbar zu sein. In dieser Geschichte geht es um ein Ehepaar, gespielt von der großartigen Jennifer Lawrence und dem hervorragenden Javier Bardem, die abgeschieden in einem großen Haus wohnen. Er ist ein Dichter und sie kümmert sich um den Haushalt. Als ein fremdes Paar auftaucht, beginnen nach und nach die absurdesten Dinge.

Der Film bietet vor allem in der ersten Hälfte großartige Momente, spannende Sequenzen und viel Atmosphäre. Die Tatsache, dass als Kinobesucher nicht erahnt werden kann, was „Mother!“ mir erzählen will, fühlt sich positiv an. Ab der zweiten Hälfte kippt dieses Gefühl und er wird immer abgedrehter und verrückter und die Atmosphäre der ersten Hälfte geht verloren. Daher wird der Film die Kinobesucher spalten. Hate or Love it heißt die Devise und einige Schauer werden enttäuscht den Saal verlassen. Nach dem Abspann kann viel interpretiert werden und noch Monate nach dem Verlassen des Kinos werden die Menschen darüber sprechen. Somit hat Darren Aronofsky alles richtiggemacht. Hat euch der Trailer angesprochen, dann geht ins Kino und genießt einen sehr speziellen und guten Film.

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