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DIE FRAU OHNE SCHATTEN (Strauss)

Programm - Innsbruck

SA, 24.04. 18:00

Filmposter

Inhalt

Vorgeschichte
Der Kaiser der südöstlichen Inseln hat auf der Jagd eine weiße Gazelle erlegt, die sich vor seinen Augen in eine schöne Frau, die Tochter des Geisterkönigs. Er nimmt sie zur Frau, aber weil die Kaiserin keinen Schatten wirft, gehört sie nicht vollständig zu den Menschen

Erster Akt
Im Morgengrauen erscheint ein Geisterbote und verkündet der Amme: In drei Tagen sei die Frist um; wenn die Frau dann keinen Schatten werfe, treffe der Fluch nicht sie, sondern ihren Gatten. Um ihren Gatten vor der drohenden Versteinerung zu retten, möchte die Kaiserin einen Schatten gewinnen und macht sich mit der Amme zu den Menschen auf.
Die Amme umwirbt die Frau des Färbers Barak, sie möge den Schatten und die ungeborenen Kinder gegen Reichtum abtreten. Sie schließt mit der Amme den Pakt.

Zweiter Akt
Der Kaiser trifft auf der Jagd auf jene Hütte, in der die Kaiserin mit der Amme drei Tage verbringen wollte. Doch das Haus ist leer, der Kaiser glaubt sich betrogen und möchte seine Frau töten, was er nicht vermag.
Angst umfasst die Kaiserin. Sie träumt, dass ihr Mann in einem unterirdischen Gewölbe eingeschlossen wird und schreit erschrocken aus dem Schlaf.
Die Färberin gesteht ihrem Mann den Verkauf ihres Schattens. Barak möchte in seiner Verzweiflung auf seine Frau losgehen, doch das Färberhaus versinkt im Erdboden, nachdem die Amme die Kaiserin gerade noch rechtzeitig zu sich reißen konnte.

Dritter Akt
Färber und Färberin befinden sich, voneinander nichts wissend, in einem unterirdischen Gewölbe. Kaiserin und Amme landen mit einem Kahn beim Mittelpunkt des Kaiserreichs. Posaunen rufen zum Gericht über den Kaiser, die Frau will ihm beistehen. Die Amme versucht, sie davon abzuhalten, es kommt zum endgültigen Bruch der beiden. Die Kaiserin geht allein durch das Tor und lässt die Amme zurück.
Die Amme möchte der Kaiserin folgen, wird aber vom Geisterboten aus dem Geisterreich abgewiesen und muss ihr weiteres Leben unter den ihr verhassten Menschen fristen.
Die Kaiserin befindet sich allein in einer Felsenkammer. Die Quelle des Lebenswassers springt empor, die Kaiserin sieht ihren beinah versteinerten Mann. Sie verzichtet auf den fremden Schatten und siegt so für ihren Mann und für die beiden Menschen. Sie bekommt nun einen eigenen Schatten, der Kaiser steigt unversteinert vom Sockel, Färber und Färberin sind frei.

In Deutsch mit deutschen Untertiteln