Es fehlen Vorstellungszeiten? Vorverkaufsvorstellungen können bereits mehrere Wochen im Voraus gebucht werden. Das aktuelle Kino-Wochenprogramm für Freitag bis Donnerstag wird immer am Montagnachmittag (werktags) online gestellt.

Englische Originalfassung

Faced with climate change and pressure from consumers, more and more multinationals are committed to “carbon neutrality”. But can we believe their claims of ‘net zero’ or is this simply greenwashing? 
In order to call themselves carbon neutral, many of these large companies essentially rely on “carbon offsetting”, financing “ecological” projects via carbon credits rather than reducing emissions. The most popular projects are tree plantations. Between the buyer of credits and the one who receives the funds, a whole business has developed. Companies connect their customers (Total, Engie, Air France, etc.) with reforestation projects around the world. The intermediary companies then dispatch the funds and take a commission. But to ensure the success of its business model, the intermediaries focus on the most profitable projects, those that are inexpensive and not complicated to implement. For example, planting trees, without worrying about what will happen to the populations, replanted trees, agricultural practices on site. Very often these carbon offset projects are not effective or even have a negative impact on the environment and local populations. 
One example is Nespresso, offset champion who has pledged that “every cup of coffee will be carbon neutral by 2022”. We investigate the true viability of their claims.

Angesichts des Klimawandels und des Drucks der Verbraucher:innen verpflichten sich immer mehr multinationale Unternehmen zur “Kohlenstoffneutralität (CO2–Neutralität)”. Aber können wir ihren Behauptungen von “Netto–Null” Glauben schenken, oder handelt es sich einfach um Greenwashing? Um sich als kohlenstoffneutral zu bezeichnen, setzen viele dieser großen Unternehmen im Wesentlichen auf den “Kohlenstoffausgleich”, d. h. sie finanzieren “ökologische” Projekte über CO2–Gutschriften, anstatt ihre Emissionen zu reduzieren. Die beliebtesten Projekte sind Baumpflanzungen. Zwischen der Kundschaft, die Gutschriften erwirbt, und denjenigen, die die Mittel erhalten, hat sich ein riesiges Geschäftsfeld entwickelt. Unternehmen bringen ihre Kunden (Total, Energie, Air France usw.) mit Aufforstungsprojekten in der ganzen Welt zusammen. Die zwischengeschalteten Unternehmen leiten dann die Gelder weiter und kassieren eine Provision. Aber um den Erfolg ihres Geschäftsmodells zu gewährleisten, konzentrieren sich die Vermittler:innen auf die rentabelsten Projekte, die kostengünstig und einfach umzusetzen sind. Zum Beispiel das Pflanzen von Bäumen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was mit der Bevölkerung, den neu gepflanzten Bäumchen oder den landwirtschaftlichen Praktiken vor Ort geschieht. Sehr oft sind diese Kompensationsprojekte nicht effektiv oder haben sogar negative Auswirkungen auf die Umwelt und die lokale Bevölkerung. Ein Beispiel ist Nespresso, ein selbsternannter Kompensations–Champion, der versprochen hat, dass „jede Tasse Kaffee bis 2022 klimaneutral sein wird“. Die Dokumentation untersucht, was hinter den schönen Öko–Versprechen tatsächlich steckt.

PosterImageName

Altersfreigabe : ab 6

Filmstart: 05.06.2024

Land / Jahr: F / 2023

Genre: Doku

Regie: Claire Tesson

Besetzung:

Laufzeit: 52 Minuten

Prädikat: keines

Verleih: Java Films

Webseite: