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Chronik

In die Wiege gelegt: 1933

LÖWENKINO von aussen Am 29.Jänner 1933 eröffnet Ferdinand Purner sen. in der Höttinger Gasse (unterhalb des Höttinger Kirchplatzes) das Löwenkino mit 142 Sitzplätzen. Am Anfang wurden je 2 Vorstellungen am Samstag und Sonntag gespielt. Die Bruttoeinnahmen im Jahre 1939 betrugen S 13.165,-. Ab 1935/36 wurde das Filmangebot erweitert: 2 Filme pro Woche, täglich 2 Vorstellungen und an Sonn- und Feiertagen bereits 4 Vorstellungen.

Die Kriegsjahre: das Kino boomt

Bereits 1937/38 wurden die Pläne für einen Umbau des alten LÖWENKINOS in Angriff genommen. Am 4.Jänner 1939 wurde der Neubau mit nunmehr 269 Sitzplätzen in Betrieb genommen: wochentags 2 und sonn- und feiertags je 4 Vorstellungen.

Die Besucherzahlen steigen weiter:

Jahr

Gesamtbesucherzahl

 
1939 120.000
1940 127.000
1941 151.000
1942 170.000
1943 184.000
1944 182.000
1945 230.000


Die Nachkriegsjahre

Von Anfang Juni 1945 bis 20.6.1945 bleibt das LÖWENKINO auf Anordnung der französischen Besatzung geschlossen. Ab Ende September 1945 werden bereits 4 Vorstellungen täglich gezeigt.

Stundenlohn und Leistung im Vergleich:

Jahr Vorführer Kassiererin Billeteurin Kinokarte
Durchschnitt
1946 3,80 2,90 2,00 1,30
1999 100,00 90,00 85,00 85,00
2009 9,00 7,00 6,00 6,50

Die wirtschaftliche Not in den Nachkriegsjahren führt zu einer Stagnation der Besucherzahlen bis 1950.

Jahr Gesamtbesucherzahl  
1947 272.000
1948 275.000
1949 266.000
1950 273.000
1951 291.000
1952 303.000
1953 279.000
1970 167.000
1977 175.000
1998 432.500
1999 460.000
2000  *) 430.000
2001 420.000
2002 415.000
2003  1) 380.000
2004 400.000
2005  1) 330.000
2006 380.000
2007 2) 300.000
2008 310.000
2009 360.000
2010 313.000
2011 295.000
2012 320.000
2013 300.000
2014 301.000
  • 1) ein Jahrhundertsommer mit einer Schönwetter-Phase von Mai bis September beschert den Kinos drastische Umsatzeinbusen.
  • 2) große Blockbuster fehlen in diesem Kinojahr
Jahr

Kat.1

Kat. 2

Kat. 3

Kat. 4

Kat. 5

1947

-,80

1,-

1,50

2,-

-,-

1948

1,55

2,05

2,45

3,05

3,65

1949

1,80

2,30

2,75

3,45

4,-

1950

2,50

3,-

3,60

4,30

5,-

1951

3,20

4,-

4,50

5,50

6,-

1952

3,20

4,-

4,50

5,50

6,-

1953

3,50

4,50

5,50

6,50

7,50

1970

12,-

16,-

20,-

23,-

26,-

1977

25,-

30,-

35,-

40,-

45,-

1998

60,-

70,-

80,-

90,-

100,-

1999 60,- 70,- 80,- 90,- 100,-
2000 70,- 80,- 90,- 100,- 110,-
2001 70,- 80,- 90,- 100,- 110,-
2002 5,10/70,- 5,80/80,- 6,50/90,- 7,30/100,- 8,-/110,-
2003 5,10 6,50 8,00 / 8,30
2004 5,10 6,50 8,00 / 8,30
2006 5,50 6,80 8,50
2007 5,90 6,80 8,50
2008 5,90 6,80 8,50
2009 5,90 6,80 9,00
2012 - 9,00 9,50
2015 - 9,50 10,50


1959: Die Geburtsstunde des METROPOL


Eingang (Juli 1959) und Kinosaal (April 1959)

Die durchaus guten Besucherzahlen der 50er Jahre, die schlechte Erreichbarkeit des LÖWENKINOS gegenüber den Kinos jenseits des Inn und der damit verbundenen Benachteiligung bei der Belieferung mit Filmen versuchte Ferdinand Purner jun. durch ein gewagtes Projekt in den Griff zu bekommen:

Ein Kino direkt an der Innbrücke gelegen, steil ansteigend, den neuesten technischen Standards entsprechend (plane CinemaScope-Leinwand, 4-Kanal-Stereo-Ton, XENON-Projektionslampen, gepolsterte Sitze, Klimaanlage) und mit einem Fassungsraum von 600 Besuchern.

wpe5.jpg (58342 Byte)
Das Inserat zeigt deutlich die Situation des damaligen LÖWENKINOS:

"Wir danken allen werten Besuchern für die jahrelange Treue, die sie uns auch dann erwiesen haben, als es uns nicht mehr möglich war, ein Filmprogramm zu zeigen, wie wir es gerne gewünscht hätten, was uns aber wegen der verschärften Konkurrenzverhältnisse leider nur noch vereinzelt möglich war."

TT-Pressebericht v. 20.8.1959; METROPOL mit dem "Sternenhimmel"

Die Presse war von diesem - für österreichische Verhältnisse - einmaligen Kino begeistert!

Der Eröffnungsfilm: FREDDY, DIE GITARRE UND DAS MEER

"Das neue Amphitheater mit seinen 600 Polstersitzen bietet dem Besucher durch die Stufenanordnung und den breiten Reihenabstand einmalige Sichtverhältnisse. Der Zuschauerraum ist mit einer modernen Klimaanlage (Luftberieselung) ausgestattet. Durch die vorzügliche Akustik und die Panoramabildwand wird dem Besucher in jeder Hinsicht das Modernste im Kinobau geboten." - Inserat am 21.8.1959.

Kinospiegel v. 16.5.1965 in der Tiroler Tageszeitung:

Die 70er: Die Besucherzahlen sinken

Jahr

Gesamtbesucherzahl

Innsbruck

METROPOL

1960


3.333.000 350.000

1965


2.378.000 280.000

1970


1.443.000 167.000

1973


1.167.000 160.000

1998


770.000 432.500

Dem neuen Medium Fernsehen und einem geänderten Besucherverhalten sind ein massiver Einbruch in den Besucherzahlen zuzuschreiben. Das METROPOL konnte im wesentlichen die Besucher halten, in vielen anderen Fällen mussten die Kinos schließen: Zentral (jetzt Sparkassen-Säle, Maria-Theresien-Straße), Nonstop (jetzt Theresienbräu, Maria-Theresien-Straße), Koreth (jetzt Supermarkt und Wohnungen, Mühlau), Laurin (jetzt Supermarkt, Gumppstraße) und Forum (jetzt Jugendzentrum, Dreiheiligenstraße).

Die 80er:

1981: der Familienbetrieb Purner eröffnet das METROPOL 2. Die Philosophie des Hauses war immer das großzügige Kinoerlebnis. Daher entstand das neue Kino nicht durch Abtrennung vom großen Saal oder Einziehen eine Decke, sonder wurde als eigenes Kino mit 150 Plätzen dazugebaut.

1982: dem Trend zu Multiplexen (damals 2- und 3-Saalkinos) wird bei der damals notwendigen Bedarfsüberprüfung ein Riegel vorgeschoben. Einem Antrag des Olympia-Kinos zum Umbau des großen Balkons in einen 2. Kinosaal wurde nicht stattgegeben. Die Begründung schien einleuchtend: „Es ist mit den bestehenden und ... bereits 1981 befürworteten Kinos (METROPOL, Kammer/Cineplexx, Triumph/Central) derzeit ein Sättigungsgrad eingetreten." (Anmerkung: 1999 musste das Olympia-Kino (seit den 80er Jahren aufgrund der schlechten Lage nur mehr als Sexkino betrieben)  in der Höttinger Au einer Wohnanlage weichen und somit verschwand das letzte der originalen Kinos der 60er Jahre aus dem Innsbrucker Stadtbild.)

Dennoch war der Trend zu Mehrsaalkinos nicht mehr aufzuhalten und so begannen viele Kinobesitzer ihre schönen großen Kinosäle durch einziehen von Decken und Wänden in (kleine) Mehrsaalkinos umzufunktionieren. Diese kleinen - oft Schuhschachtel - genannten Säle führten jedoch zum gegenteiligen Effekt: der Kinobesucher vermisste den großen Kinosaal und die große Leinwand. Fernsehen und Video schienen ein guter - und vor allem billiger - Kompromiss zu sein. Das METROPOL mit dem einmaligen Kinosaal und der riesigen Leinwand wurde von den Kinobesuchern  weiterhin gut besucht.

22.12.1989: Ferdinand Purner stirbt völlig überraschend. Den bereits in Planung befindlichen Kinoneubau erlebt er nicht mehr mit. Seine Tochter Ingrid Hueber-Purner führt die Geschäfte weiter.

Die 90er:

1991: Modernisierung des METROPOL 1. Dieses wird den neuesten technischen Innovationen entsprechend adaptiert (KCS-Schallwandsystem sorgt für Tonstudioqualität;).

1992: Eröffnung der neuen Säle 4. Der Neubau gestaltet sich extrem schwierig. Die Baustelle befindet sich hinter der Häuserzeile Innstraße 5 und neben dem bestehenden METROPOL 1. Der Höttinger Berg muss 16 Meter ausgehoben werden.


Baustelle METROPOL 3 + 4 (Blickrichtung Süden, Innstraße)

Mit mehr als 1.200 Sitzplätzen präsentiert sich das METROPOL als größtes Kinozentrum Westösterreichs. Ein geräumiges Foyer mit Buffet und Bar laden zum Verweilen und Entspannen ein. Das METROPOL 3 ist als einziges Kino mit einer Gehörlosenanlage (Infrarot-Kopfhörer) und einer Behindertenrampe ausgestattet. Weiters ist es das erste Kino Österreichs mit "Loverchairs" (2er Sitzen ohne störende Mittellehne). Ebenfalls neu ist ein Computerkassen-System.

METROPOL 3 vor Fertigstellung
Das METROPOL 3 vor und nach der Fertigstellung


METROPOL 3


METROPOL 4

1993: Als erstes Tiroler Kino präsentiert das METROPOL einen 6-Kanal-Digitaltonfilm in DTS: JURASSIC PARK von Steven Spielberg.

1996: den Zeichen der Zeit folgend fällt das Familienunternehmen die Entscheidung für den Ausbau zum MULTIPLEX-Kino.

Abriß des alten METROPOL 1
Abbruch des alten METROPOL im Mai 1997

1997: das METROPOL 1 + 2 fallen der Spitzhacke zum Opfer. Die 750 gut erhaltenen Kinosessel finden sofort reißenden Absatz unter Kinofreunden und finden sich u.a. im Innsbrucker Programmkino CINE-ROYAL wieder. Auf dem Gelände hinter dem Wohnhaus Innstrasse 5 entstehen 6 neue, hochmoderne Kinos. Während des Umbaues wird das Innsbrucker LEO-Kino noch einmal voll bespielt (Anmerkung: aufgrund der "schlechteren Lage" und der Tatsache, dass es sich dabei um ein Einsaalkino handelte, konnten nur mehr selten "Blockbuster" gezeigt werden. Die Filmverleiher bestanden darauf, dass große Produktionen im METROPOL aufgeführt wurden.)


LEOKINO vor dem Umbau im Jahre 1999

Im METROPOL 3 + METROPOL 4 werden während der Bauarbeiten die neuesten Kinohits gezeigt.

Die METROBAR im kleinen Fojer
kleines Foyer mit METROBAR

Anfang Dezember 1997: Das erste umfangreiche Kino-Onlineangebot geht auf www.metropol-kino.at online.

19.12.1997: Eröffnung der Säle METROPOL 2, 5, 6, 7 + 8 und des gesamten neuen Foyer- und Barbereiches. 2 Wochen vor der dieser Eröffnung wird das LEOKINO geschlossen und an die Betreiber des CINEMATOGRAPH übergeben, welche dieses Kino nach einem Umbau im Juni 1999 wiedereröffnet haben.

Dropshop und Buffet
großes Foyer mit Buffet und Dropshop

Gleichzeitig mit der Eröffnung gehen diese Webseiten online und präsentieren das METROPOL als erstes Multiplexkino Österreichs im weltweiten Internet.

26.3.1998: Eröffnung des METROPOL 1. Größer, moderner und komfortabler als zuvor setzt dieses Kino wieder neue Maßstäbe für die nächste Generation. Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung mietet die Hausbank BTV für einen Abend das gesamte Kino und feiert den Neubau mit seinen Geschäftsfreunden und Kunden. Für die Werbekampagne zu dieser Veranstaltung wurde die BTV mit einem Preis ausgezeichnet.

METROPOL 1 - 132qm-Leinwand, THX-Digital, uvm.
Das METROPOL 1 - liebevoll "Jumbo" genannt

21.8.1999: Das METROPOL feiert seinen Geburtstag und lädt vom 13.-15. seine Kinobesucher zum mitfeiern ein. Vom 13.-15. August wird der 70mm-Film LORD JIM mit Peter O'Toole gezeigt und am 21. August lädt das METROPOL alle Geburtstagskinder zu einem kostenlosen Filmbesuch nach freier Wahl ein.

2000:

2.8.2000: Im METROPOL wird ein neues Kassensystem installiert und aktiviert. Diese Software ermöglicht eine Online-Reservierung und einen Online-Kartenverkauf.

4.8.2000: Innsbruck bekommt ein zweites Multiplexkino am ehemaligen Forum-Areal in Wilten (das Cineplexx zieht vom Standort Wilhelm-Greil-Straße aus). Das METROPOL bleibt aber weiterhin das größte Multiplexkino und verfügt mit dem METROPOL 1 über den größten Kinosaal Westösterreichs.

6.10.2000: der ONLINE-Bereich des METROPOL wird freigegeben. ONLINE-Kartenreservierung und ONLINE-Kartenkauf in Echtzeit sind möglich. Mit der Möglichkeit des ONLINE-Kartenkaufes für unsere StarCard-Besitzer ist das METROPOL wieder einmal Vorreiter.

2001:

26.4.2001: zur Innsbrucker Kinogeschichte - das kleine Programmkino CINE ROYAL am Innrain schließt endgültig seine Pforten. In den letzten Jahren wurden hauptsächlich Wiederaufführungen, cineastische und Filme in Originalfassung gezeigt. Das Angebot durch die 2 bestehenden "Kunstkinos" CINEMATOGRAPH und LEO-KINO hat sicher die Schließung des Kinos beschleunigt.

20.5.2001: Der 1. Teil des Webseiten-Relaunches erfolgt. 300 Webseiten wurde für das Redesign vorbereitet und im Code umgearbeitet. Die Schriftart ARIAL hat ausgedient und wird gegen Webschriftart VERDANA ersetzt. Die Stylesheet-Technik erlaubt einen schnellen Übergang zum endgültigen Design.

08.7.2001: Nach monatelanger Vorbereitung werden die Webseiten neu gelauncht. Im neuen Design und mit erweiterten Online-Services (eigenes ONLINE-Konto, Kauf von vorreservierten Kinokarten, etc.) gehen wir online.

30.11.2001: Die StarCard NEU wird auf den Markt gebraucht - noch mehr Vorteile und Ermäßigungen von bis zu 40 % kennzeichnen DIE KINOWERTKARTE Tirols..

2002:

1. März 2002: Mit dem neuen TICKET TO HOLLYWOOD für Familien mit 2 und mehr Kinder beweist das METROPOL wieder einmal sein Familienfreundlichkeit.

25. März 2002: Die 5.OSCAR-NACHT bricht einen Rekord - mehr als 300 eingefleischte Kinogänger machen den mehr als 12-stündigen Marathon mit.

April 2002: Eine Interlockvorrichtung wird für Saal 3 und Saal 1 installiert. Mit Interlock hat man die Möglichkeit, 2 Kinosäle mit einer Filmkopie zu bespielen. Die technischen Anforderungen sind hoch: Der Film muss über viele Umlenkrollen von einem Vorführraum zum anderen gespannt werden. Die Projektoren laufen absolut synchron, damit es zu keinem Filmriss kommen kann.

November 2002: Auch der Saal 6 wird in das Interlock integriert. Damit können nun mit einer Filmkopie 3 Kinosäle (1, 3, 6) bespielt werden. Unter anderem ist es dadurch möglich, zeitgleich deutsche und englische Fassungen zu zeigen.

18.12.2002: DER HERR DER RINGE 2 startet als Mitternachtspremiere in 5 Kinosälen. Mehr als 1.400 Besucher sehen die Fortsetzung von Teil 1.

2003:

August 2003: Der Kartenvorverkauf für das HERR DER RINGE-Triplefeature beginnt 4 Monate vor dem Filmstart. Der Ansturm ist enorm: Bereits in den ersten Wochen werden 1.000 Karten verkauft.

Oktober 2003: Installation digitaler Projektoren in allen Kinosälen. Während im METROPOL 1 bereits seit 2 Jahren die Werbung digital projiziert wird, werden jetzt alle Säle mit Digitalprojektoren für die Kinowerbung ausgestattet.

November 2003: Interlockinstallation für den Saal 5. Damit können ab sofort mit einer Filmkopie die Säle 1,3,5 und 6 bespielt werden.

Dezember 2003: DER HERR DER RINGE 3 startet als Mitternachtspremiere vom 16. auf 17.12.2003 in 7 von 8 Kinosälen zeitgleich. Der Film bricht bereits nach 4 Tagen alle Rekorde: mehr als 10.000 Besucher für HERR DER RINGE.

2004:

Das METROPOL feiert sein 45 jähriges Bestehen. 45 tolle Preise werden verlost. Alle Geburtstagskinder vom 21.8. erhalten am 21.8.2004 freien Eintritt und wer an diesem Tag seinen 45. Geburtstag feiert, erhält Popcorn und Saft dazu. 45 Tage lang läuft auch die StarCard-Aktion: Ab einem Aufzahlungsbetrag von EUR 45,- erhält man eine Eintrittskarte zusätzlich gebucht (normalerweise erst ab EUR 80,-) - egal ob bestehende oder neue StarCards.

2005:

Mai 2005: Die Kinosäle 1, 5 und 6 werden mit neuen komfortablen Kinostühlen mit Becherhaltern ausgestattet.

23. August: Jahrtausendhochwasser in Tirol und Innsbruck. Ab Mittag sind alle Innbrücken gesperrt und Innsbruck in eine Nord- und Südhälfte geteilt. Der Kinoeingang wird mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr mit Sandsäcken gesichert - dafür ein großes "Vergelt's Gott" an die freiwilligen Helfer. Die Nachmittagsvorstellungen entfallen komplett. Der Spielbetrieb kann erst wieder um 18 Uhr aufgenommen werden. Ein nur um 10 cm höherer Pegelstand des Inns hätte das Kinofoyer, die Technik- und Lagerräume und den Saal 5 komplett unter Wasser gesetzt.

1 Monat später findet im Kino ein Spendenflohmarkt zu Gunsten der Hochwasseropfer statt.

Der Flohmarkt bringt 500,- ein und die Geschäftsführung verdoppelt den Betrag. Die symbolische Scheckübergabe in der Höhe von 1.000,- an die die Bruderschaft St.Christoph - vertreten durch Adi Werner - findet im November statt.

November 2005: Ein neues Kinozeitalter beginnt! Die amerikanischen Filmproduzenten haben sich auf einen gemeinsamen digitalen Standard geeinigt. Dies ermöglicht es dem METROPOL, als erstes Kino Westösterreichs die digitale 2k-Kinoprojektion im METROPOL 1 anzubieten. Der erste digitale Kinofilm ist Harry Potter und der Feuerkelch. Bereits vorher können sich die Kinobesucher in einer Digital-2k-Preview von den Vorzügen des neuen Kinostandards überzeugen - und sind begeistert. Als erstes Kino in Westösterreich wird der Jodie Foster-Film FLIGHTPLAN - OHNE JEDE SPUR am Mi, 2.11. um 17.45 Uhr in digitaler Projektion vorgeführt. Bereits am Vormittag um 10 Uhr konnten sich Vertreter der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens von der neuen Kinoära ein Bild machen.

2006:

Juni 2006: Die "alten" Kinosäle 3+4 werden einem Total-Umbau unterzogen. 400 alte Kinostühle werden um 10,- zum Verkauf angeboten. Mehr als 1.000 hätten verkauft werden können - ein neuer Rekord!

In nur 6 Wochen Bauzeit entstehen 2 der modernsten Kinosäle Österreichs und Westösterreichs 1. Multiplexkino mit 2 digitalen Projektionsanlagen in den jeweils größten Sälen.

2007:

15.12.2007: Das METROPOL - Tirols Multiplex überträgt exklusiv und live von der METROPOLITAN OPERA NEW YORK. Dafür wird eine eigene Satellitenempfangsanlage mit 3-Meter-Schüssel installiert. Als erste Übertragung steht Romeo et Juliett mit Anna Netrebko auf dem Programm. Eine eigene Garderobe, Brötchenbuffet und Sektbar runden das Theatererlebnis im Kino ab. Mehr als 200 Besucher - teils in Abendgarderobe - waren begeistert.

2008:

1998 - 2008: 10 Jahre METROPOL - Tirols Multiplex und 50 Jahre METROPOL - ein guter Grund zum Feiern!

August: die neuen Onlineserviceseiten werden aktiviert. Kinokartenkauf von zu Hause aus (e-Ticketing) ist ab sofort mit allen Zahlformen (Kreditkarte, Onlinebanking, Paybox, MaestroSecurecode, etc.) möglich.

2009:

Jänner: Anlässlich des Filmstarts von BOLT in 3D wird im Saal 3 testweise das neue Dolby 3D-Digital-Projektionssystem installiert. Die BesucherInnen erhalten eine spezielle rot-grün-Brille, um den 3D-Effekt zu erleben und sind begeistert.

April: Im METROPOL 1 - dem größten Kinosaal Westösterreichs - wird eine spezielle - aluminiumbeschichtete Leinwand installiert. Ab 30. April läuft DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE im neuen RealD-XL 3D-Format an.

Juli: ICE AGE 3D schlägt alle Rekorde! In nur wenigen Wochen sehen an die 20.000 Besucher den Sommerhit im RealD-3D-Format und sind mehr als begeistert.

August: James Cameron wählt das METROPOL - Tirols Multiplex als eines der Kinos weltweit aus, welches den AVATAR-Event präsentieren darf. Erste Filmausschnitte in 3D, der offizielle Trailer und eine Grußbotschaft von James Cameron werden 4 Monate vor offiziellem Filmstart (17.12.2009) den begeisterten Fans vorgeführt.

September: Eine privat initiierte und vom METROPOL unterstützte Spendenaktion "centbox - Tiroler halten z'samm" wird für vom Hochwasser betroffene Familien im Osttiroler Innervillgraten gestartet. Die TIROLER VERSICHERUNG und die HYPO TIROLBANK stocken den Spendenbetrag auf 1.200,- EUR auf. 3 Familien bekommen Anfang Dezember jeweils 400,- Weihnachtsgeld überreicht. Danke an alle SpenderInnen.

Oktober: 50 Jahre METROPOL-Kino - Tirols Multiplex. Mit Gewinnspielen, Sonderaktionen und einem Galaabend für geladene Gäste feiern wir das Fest.

Dezember: zum Filmstart von James Camerons "Avatar - Aufbruch nach Pandora" wird ein weiterer Saal (METROPOL 2) für das RealD-XL-3D-Format umgerüstet.

2010:

Juni/Juli: Zum ersten Mal in der Geschichte des Kinos und der Fußball-WM werden die Spiele in 3D übertragen. Das METROPOL ist als einziges Kino in Westösterreich technisch dazu in der Lage und überträgt ab dem Vierteflinale.

17. Juli 2010: Schwarzer Tag für Innsbruck und das METROPOL!
Ein 20-minütiger Hagelsturm mit Starkregen setzt die Innsbrucker Altstadt und das METROPOL-Kino unter Wasser. Da große Teile des Kinos unterirdisch gebaut sind, strömen die Wassermassen über die oberirdisch gelegenen Notausgänge in die Kinosäle. Dabei werden große Teile der Einrichtung (Wandbespannung, Sitze) nass. Auch die Hauselektrik ist davo betroffen. Zum ersten Mal in der Geschichte des METROPOL muss der Betrieb ganztägig eingestellt werden. Erst am darauffolgenden Tag kann in einigen Sälen wieder gespielt werden. Der am tiefsten gelegene Saal 5 bleibt über 2 Wochen gesperrt.

November: neuer Webauftritt mit Social Media-Integration

2011:

März: 5 1/2 Jahre nach der ersten digitalen Kinovorstellung Westösterreichs im METROPOL-Kino, sind nun alle Säle digital ausgestattet. 4 Säle in 3D. In 3 Sälen können weiterin analoge 35mm-Filme vorgeführt werden. Dies ist vor allem für Wiederaufführungen und cineastische Filme von Bedeutung.

Juni: zum ersten Mal ermöglicht die neue Digitaltechnik eine Veranstaltung zeitgleich in allen Kinosälen: Der Raiffaisen Club Tirol mietete das gesamte Kino für die Preisverleihung zum 41. Internationalen Raiffeisen Jugendwettbewerb. Stargast Victoria S. trat auf der Showbühne im größten Kinosaal Westösterreichs auf.

November: Als erstes Kino weltweit präsentiert das METROPOL eine Smartphone-APP für iPhone und Android mit integrierter Kundenkarte (StarCard) und Vorteilscode (wechselnde Buffetrabatte).

2012:

Dezember: HFR erobert die Kinoleinwand! Mit der HIGHER FRAME RATE-Technik wird das Bilderlebnis noch intensiver und vor allem bei 3D-Filmen als angenehmer und natürlicher empfunden. Mit "Der Hobbit"-Trilogie startet die neue Technik im METROPOL KINO.

2015:

März: Nach fast einjähriger Entwicklung geht die neue Webseite online. Responsives Design ermöglicht die Darstellung auf allen Endgeräten sowie die Nutzung aller Funktionalitäten (Reservierung, e-Ticketkauf, etc.) auch auf Smartphones und Tablets.

Juli: Nach mehr als einmonatigem Umbau präsentiert sich Westösterreichs größter Kinosaal (METROPOL 1) im neuen Gewand. Innovatives Lichtdesign und das weltweit beste Tonsystem DOLBY ATMOS werden präsentiert.

Oktober: Nach nur 3-wöchiger Umbauzeit wird das neue Kinobuffet eröffnet. Großzügig angelegt, mit Popcornmaschine und 8 Full-HD-Infoscreens präsentiert sich das neue Buffet unseren Besuchern

29. Oktober: Der neue James Bond-Film "Spectre" feierte im größten Kinosaal Westösterreichs seine Premiere 1 Woche vor dem offiziellem Österreichstart.

2016:

September/Oktober: In nur 4-wöchiger Umbauzeit wird der vordere Foyerbereich und die Kassen neu gebaut. Ein Kundendisplay mit Saalplananzeige erleichtern dem Kinobesucher die Sitzplatzauswahl. Große hochformatige LCD-Sceens informieren den Besucher über kommende Aktionen und die aktuellen Filmvorstellungen. Hinter den neuen Kassen findet der Besucher kostenlose Schließfächer mit Nummerncode.

2017:

April: Baubeginn für Saal 9. Eine neue Dimension der Gemütlichkeit in einem kleinen Couchsaal. Damit verfügt das METROPOL über Westösterreichs größten und kleinsten Kinosaal!

... und die Geschichte wird weitergeschrieben.